Die Wahl der Urne

 

 

 

 

 

Es gibt sehr viele unterschiedliche Urnen, man muss sich für die richtige Urne entscheiden und sollte,
wenn möglich, mehrere Urnen miteinander vergleichen um die richtige zu finden. Dazu sollte man
sich Überlegen aus welchem Material die Urne sein soll. Es gibt Urnen aus Granit, Marmor,
Sandstein, Porphyr, Muschelkalk, Travertin, Serpentinit, Eisen, Bronze, Zink, Kupfer, Keramik, Glas
oder auch aus Kunststein

Vor der Urnenbeisetzung

Vor der Beisetzung wird der Verstorbene von dem Bestatter versorgt und wie für eine
Erdbestattung hergerichtet. Dann kommt der Leichnam in einen Sarg und wird mit diesem in einem
Krematorium eingeäschert. Dies dauert ca. 3 bis maximal 6 Stunden. Danach wird die Asche des
Verstorbenen in einer Urne aufbewahrt.

Die Erdbestattung

Nach dem Vorgang der Einäscherung, hat man die Möglichkeit die Urne in ein Erdgrab hinunter zu lassen. Dies nennt man Urnenerdbestattung. Dabei wird die Urne in Anwesenheit der Trauergäste in die Erde hinabgelassen und verschüttet. Auch eine Baumbestattung und Felsbestattung zählen zu den Erdbestattungen einer Urne.

Weitere Friedhofsbestattungen

Ebenso kann die Urne an weiteren Orten des Friedhofs beigesetzt werden. Diese können z. B. ein
Kolumbarium, eine Urnenstelle oder eine Röse sein. Um zu erfahren welche Friedhofsbestattungen
einer Urne, Ihr Friedhof anbieten, müssen Sie bei der Friedhofsverwaltung nachfragen.

Naturbestattung


Unter Naturbestattung einer Urne versteht man die Baumbestattung, Felsbestattung oder Seebestattung. Bei der Baum- und Felsbestattung, wird die Urne unter einem Baum oder einem Felsen begraben. Bei einer Seebestattung wird die Urne dem Meer überlassen. Falls Sie so eine Bestattung wünschen, fragen Sie bei Ihrem Bestatter ob eine solche Art der Bestattung möglich wäre.

Geschichte der Urne

Die Geschichte der Urne kann man ab 1300 vor Christus bestätigen, da man zu dieser Zeit die ersten
Urnen fand. Diese Urnen bestanden hauptsächlich aus Keramik. Darauf abgebildet waren meist
Gesichter, Häuser oder schöne Verzierungen in den verschiedensten Formen. Auch Vasen mit
Ascheüberresten fand man damals.

Geschmackvolle Urne kaufen

 

 

 

 

 

Viele Menschen ziehen es heute vor, kremiert zu werden. Nach der Feuerbestattung wird die Asche des Verstorbenen in einer sogenannten Aschenkapsel eingesammelt und den Hinterbliebenen übergeben. Es ist üblich, dass zur Bestattungsfeier noch eine Überurne gekauft wird, die aus verschiedenen Materialien hergestellt sein kann und lediglich dekorativen Zwecken dient.

Edle Materialien für schöne Urnen

Wenn man eine Urne kaufen möchte, kann man sich dabei von einer großen Auswahl unterschiedlicher Modelle inspirieren lassen. Schlicht und Traditionell oder modern in vollen Farben und mit verschiedenen Motiven verziert kann man eine Urne so auswählen, dass sie Geschmack und Charakter des Verstorbenen zum Ausdruck bringt. Zu den Materialien, unter den man wählen kann, gehören unter anderem:

  • - Marmor
    – Holz
    – Metall
    – Keramik

Entscheidet man sich für eine Erd- oder Baumbestattung, so gehört es zu den Bedingungen, dass sich die Urne während der Ruhezeit auflösen muss. In solchen Fällen sollte man sich für Materialien entscheiden, die biologisch schnell abgebaut werden können. Dazu gehört beispielsweise gepresste Maisstärke. Ein weitere Bestattungsart für die Asche, für die sich viele Menschen schon zu Lebzeiten entscheiden, ist die Seebestattung. Dabei wird die Asche in einem leicht löslichen Behältnis, das beispielsweise aus Salz bestehen kann, bestattet. Das Behältnis sollte sich innerhalb weniger Stunden auflösen.

Bestatten in der Schmuckurne

Auf vielen Friedhöfen ist es auch möglich, die Urne überirdisch zu bestatten. Dabei wird sie auf einer Urnenstelle oder in einem Kolumbarium beigesetzt. Dazu entscheidet man sich meistens für eine Schmuckurne aus Materialien, die nicht schnell vergehen. In der Regel ist Marmor die erste Wahl bei einer überirdischen Bestattung. Wer sich jedoch für ein preiswerteres Urnenmodell entscheiden möchte, sollte sich einmal die verschiedenen Holzurnen betrachten. Auch diese können sehr geschmackvoll gearbeitet sein und eine würdige letzte Ruhestätte bieten. Die meisten Holzurnen werden in Handarbeit angefertigt und sind daher ganz persönliche Unikate aus edlen Hölzern. Die Gestaltungsmöglichkeiten reichen von rustikal bis elegant und auch ausgefallene moderne Designs sind möglich.

Urne zweckmäßig kaufen

Nach einer Feuerbestattung wird die Asche der/des Verstorbenen zunächst in eine sogenannte Aschekapsel gefüllt, die grundsätzlich auch alleine bestattet werden darf. In der Regel wird allerdings von den Hinterbliebenen schon aus ästhetischen Gründen eine Urne erworben, in welche dann die Aschekapsel kommt.

Die Aschekapsel beziehungsweise die Urne wird im Anschluss an die Trauerfeier an der gewünschten Grabstelle beigesetzt, oder – mit zuvor eingeholter amtlicher Bewilligung – zu Hause aufbewahrt. Naturbestattungen, in einem Baumhain zum Beispiel, erfordern wiederum ganz andere Urnen. Sie müssen aus biologisch abbaubarem Material gefertigt sein und sich binnen weniger Monate im Erdreich zersetzen, um die Asche freizugeben.

Viele Friedhöfe bieten heute auch Urnengräber in über der Erde gelegenen Grabstellen wie sogenannten Kolumbarien oder Stelen an. Für welche Art von Urne man sich also entscheidet, hängt nicht zuletzt von der Art der gewählten Bestattung ab.

Klassisch bis ausgefallen

Die Auswahl an Urnen reicht vom schlichten Modell aus Stahl bis hin zur Designer-Urne oder einem nach individuellen Vorgaben gefertigten Stück. Diese werden von spezialisieren Designern beziehungsweise Künstlern gefertigt, welche mit verschiedensten Materialien wie Holz, Keramik, Stein oder Stahl arbeiten. Solche Modelle sind natürlich kostenseitig ganz von der Qualität des Materials und dem Aufwand der Verarbeitung abhängig.

Während die Preisskala für Aschekapseln, ganz einfache Urnen und biologisch abbaubare Gefäße schon unter 30 Euro startet, gehen klassische Marmormodelle je nach zusätzlichen Verzierungen bis zu 600 Euro, extravagante Einzelanfertigungen können auch noch teurer werden.

Es gilt zunächst also immer, den Zweck, dem die Urne gerecht werden soll, ebenso zu bedenken wie die Angemessenheit ihrer Beschaffenheit in Bezug auf dem Menschen, dessen Asche sie bewahren soll.