Wen betrifft die Obduktion?

Die Anordnung zur Obduktion, tritt Im Wesentlichen bei unklarer Todesursache bzw. unklaren Erkrankungen ein. Je nachdem, ob die Person in einer öffentlichen Einrichtung, wie zB. einer Krankenanstalt oder zuhause verstorben ist, wird diese Anordnung unterschiedlich oft gestellt.

Obduktion – zur Feststellung der Todesursache

Eine Obduktion, bedeutet die Öffnung eines Toten. Fakt ist, sie ist die letzte ärztliche Untersuchung am Menschen und dient in erster Linie zur Feststellung der Todesursache.

Genaueres zur Autopsie

Jede Obduktion gliedert sich in folgende Bereiche. Die Äußere Besichtigung: hier geht es um die Besichtigung der bekleideten Leiche und die Besichtigung der entkleideten Leiche. Nun folgt die Innere Besichtigung mit Öffnung und Inspektion des Kopfes, der Brusthöhle, der Bauchhöhle, sowie die Untersuchung des Skelettsystems. Zum Abschluss geschehen noch die Asservierung von Untersuchungsmaterial, die Abfassung eines Obduktionsprotokolls und die Auflistung der Todesursache und sonstiger Diagnosen.

Gesetzliches zur Obduktion

Fakt ist, laut dem Leichen- und Bestattungsgesetz ist über jede behördlich angeordnete Obduktion ein Protokoll aufzunehmen. Dieses muss mindestens folgendes enthalten: Die Identität des Obduzierten, die Krankheitsdiagnose, die Todesursache und Erhobene Befunde.

Drei unterschiedliche Obduktionsformen

– Klinische Obduktion: in Krankenanstalten

– Sanitätspolizeiliche/ -behördliche Obduktion

– Gerichtliche Obduktion

Weiteres Wissenswertes

Eine Leichenöffnung oder auch Obduktion, Autopsie oder Sektion genannt, dient wie bereits erwähnt, der Feststellung der Todesursache. Fakt ist, wissenschaftlich bzw. gesetzlich, versteht man unter einer Autopsie, die Öffnung einer Leiche durch einen Sachverständigen zum Zweck der Feststellung von Anlass und Ursache des Todes oder von anderen für die Aufklärung einer Straftat wesentlichen Umstände. Die Rechtsgrundlage bildet auch heute noch unter anderem die Vorschrift für die Vornahme der gerichtlichen Todtenbeschau aus dem Jahr 1855 sowie die Strafprozessordnung.