Nachlass und Erbschaft

Nachlass ist ein anderer Begriff für das Wort Erbschaft. Dieser setzt sich aus den Aktiva(z. B. Eigentum) und den Passiva(z. B. Kredite) zusammen. Es gibt verschiedene Dinge, die nicht vererbbar sind.

Nützliche Informationen bezüglich Nachlass

Ein Nachlass dient als Aufbewahrung von Biographien und diverse wissenschaftliche Arbeiten. Es gibt verschiedene Benutzungsrechte, bei einer Schenkung gilt die normale Benutzungsregelung. Es gibt verschiedene Arten von Nachlässen. Die Teilnachlässe, die angereicherten Nachlässe und die Firmennachlässe. Um Teilnachlässe handelt es sich, wenn mehrere Nachlässe einer einzelnen Person an verschiedenen Orten aufbewahrt werden. Von einem angereicherten Nachlass spricht man, wenn ein bestehender Nachlass zu einem späteren Zeitraum um Materialien ergänzt wurde. Firmennachlass nennt man den Nachlass, der von einer Firma, statt einer Einzelperson ausgestellt wird.

Nachlasshaftung und Nachlassverbindlichkeiten

Mit Nachlassverbindlichkeiten sind die Schulden des Verstorbenen Erblassers gemeint, diese gehen durch den Tod des Erblassers, sowie das Vermögen auf den Erben über. Daher haftet der Erbe über alle Verpflichtungen, für welche der Verstorbene noch zu Lebzeiten gehaftet hatte, aber nicht mehr erfüllen konnte. Auch für die Verbindlichkeiten, meist aus Pflichtteilsrechten, Vermächtnissen und Auflagen, muss der Erbe aufkommen. Ab der Annahme des Erbes haftet der Erbe nicht nur mit dem Nachlass, sondern auch mit seinem Privatvermögen für die Nachlassverbindlichkeiten. Falls mehrere Erben vorhanden sind, haften diese gemeinsam für die Schuld des Erblassers, aber nur in der Höhe Ihres Erbteils.

Aufgaben eines Nachlassgerichts

Es ist immer das Nachlassgericht am letzten Wohnort, des Verstorbenen zuständig, bzw. dort wo der Verstorbene seinen gewöhnlichen Aufenthaltsort hatte. Das Testament muss beim zuständigen Nachlassgericht abgegeben werden, jeder der es findet hat die Pflicht es dort abzugeben. Die wichtigste Aufgabe des Nachlassgerichtes ist die Erteilung des Erbscheins. Andere Aufgaben sind z. B. die Aufbewahrung oder Eröffnung des Testaments oder Erbvertrages, die Entgegennahme von Erbausschlagungserklärungen, die Bestellung eines Nachlasspflegers und die Ernennung und Entlassung eines Testamentvollstreckers. Das Nachlassgericht muss den Nachlass sichern, falls das Sicherungsbedürfnis besteht.