Ablauf der Feuerbestattung

Bei der Feuerbestattung, die mit und ohne Trauerfeier durchgeführt werden kann, wird der Verstorbene mit dem Sarg in einem Krematorium eingeäschert. Die dabei zurückbleibende Asche wird in einer Urne aufbewahrt und dem auserwählten Friedhof im Anschluss zur Bestattung übergeben.

Hinweise zur Feuerbestattung

Der Sarg muss für die Einäscherung im Krematorium zugelassen sein. Als Beisetzungsstätten werden zB. Urnen-Reihengräber, Familiengräber und Mauernischen sowie anonyme Urnengrabfelder angeboten.

Kleidung beachten

Für die Feuerbestattung kann sowohl eigene Kleidung verwendet werden, als auch eine Auswahl an geeigneter Sterbebekleidung die angeboten wird. Hierbei gilt nur darauf zu achten, dass diese Kleidung aus Naturfasern wie Baumwolle, Seide oder Leinen besteht.

Im Sinne des Verstorbenen

Die Feuerbestattung ist möglich, wenn Sie im Sinne des Verstorbenen ist. Zu Lebzeiten sollte dieser „Wille“ in handschriftlicher Form, festgehalten worden sein. Fehlt eine solche Erklärung kann auch der nächste Angehörige, dem Wunsch des Verstorbenen entsprechend, die Willenserklärung unterschreiben. Ehegatten und direkte Blutsverwandte (Kinder, Enkelkinder, Geschwister) sind hier gemeint.

Weiteres

Fakt ist, die Tatsache, dass Feuerbestattungen deutlich preiswerter sind als traditionelle Erdbestattungen im Sarg, ist ein bedeutender Faktor dafür, dass immer mehr Menschen sich nach ihrem Tod einäschern lassen. Gespart wird hierbei vor allem am Sargmaterial, da dieser ohnehin mit verbrannt wird, und zusätzlich auch an den Friedhofsgebühren. Auf jeden Fall, die durchschnittlichen Kosten einer Feuerbestattung bewegen sich zwischen 1.500 und 3.000 Euro.