Beerdigung – Erklärung des Begriffes selbst

Oft wird behauptet, Bestattung und Beisetzung seien Synonyme für das Wort Beerdigung. Doch das ist in Wirklichkeit so weit falsch. Denn von einer Beerdigung spricht man in der Regel nur bei den traditionellen Bestattungsarten, wie der Erdbestattung und der Feuerbestattung. Konkret gemeint ist genau der Vorgang, bei dem der Sarg oder die Urne in ein Erdgrab gelassen und anschließend mit Erde bedeckt wird. Dadurch wird der Verstorbene sinngemäß beerdigt.

Das zur Ruhe kommen – die Beerdigung

Tatsache ist, grundsätzlich wählt man Sie zwischen der Erdbestattung und Feuerbestattung aus, wenn es um den Vorgang der Beerdigung geht. Der Name Beerdigung sagt eigentlich schon das Wesentliche zum Vorgang aus: der Verstorbene wird in der Erde bestattet. Hierzu wird ein Sarg ausgesucht, der den Anforderungen des ausgesuchten Friedhofs entspricht. Dann wird der Verstorbene angezogen und in den Sarg gebettet.

Vielzahl verschiedener Särge und Trauerfeier

Auf jeden Fall gibt es sehr viele Särge, die sich in Form, Farbe, Holz- und Griffart unterscheiden. Vor oder nach dem eigentlichen Vorgang der Beerdigung ist eine Trauerfeier z. B., bzw. meistens in der Trauerhalle möglich. Eine Aufbahrung kann wiederum nur vor der Beerdigung stattfinden.

Grabstellen hinsichtlich der Beerdigung

Die gängigsten Arten von Grabstellen auf dem Friedhof für eine Beerdigung sind das Wahlgrab und das Reihengrab. Bei einem Wahlgrab haben Sie, wie der Name es bereits sagt, die Wahl. Sie suchen ein Grab aus. Dieses kann individuell bepflanzt und mit einem Grabstein versehen werden. Außerdem ist dieses auch verlängerbar. Bei einem Reihengrab ist auch eine Grabbepflanzung möglich, hier vergibt jedoch der Friedhof das nächste freie Grab in der aktuellen Reihe. Sie können also den Standort des Grabes nicht selbst aussuchen, dadurch ist der Preis etwas geringer. Hinzu kommt, es ist nicht verlängerbar. Abgesehen von  diesen beiden Grabarten, gibt es noch anonyme oder halbanonyme Gräber.