Grabgestaltung – Eine letzte Ehre erweisen

 

 

 

 

Die Grabgestaltung ist eine sehr wichtige Sache um den Verstorbenen nach seinem Tod noch zu ehren und ihm Wertschätzung entgegenzubringen. Es ist auch eine Art der Verarbeitung des Verlustes, wenn man sich intensiv um das Grab kümmert und dadurch des öfteren mit dem Tod des geliebten Menschen konfrontiert wird. Hierbei entsteht die Möglichkeit den Verlust zu realisieren, wie es oft nicht der Fall ist, und auf die eigene Weise zu lernen dann damit umzugehen. Sie sehen also, dass die Grabgestaltung nicht nur ästhetische Gründe hat, sondern auch einen seelischen Wert für die Angehörigen. Die Trauer um den schweren Verlust können durch die Grabgestaltung gelebt werden und somit auch überwunden werden. Die Grabgestaltung bringt somit die Möglichkeit mit sich mit, das Geschehene zu verarbeiten.

Grabgestaltung Verarbeitung der Trauer

Die Grabgestaltung ermöglicht den Trauernden gemeinsame Erinnerungen auf dem Grab des Toten festzuhalten in Form von gemeinsamen Fotos, verschiedenen Gegenständen, Lieblingsblumen oder Farben. Die Grabgestaltung ist eine schöne Art und Weise den Toten auch nach seinem Leben noch zu ehren und Wertschätzung entgegenzubringen. Ganz abgesehen von dem seelischen Vorteil, den diese Beschäftigung den Trauernden bringt. Ist man noch nicht bereit für die Grabgestaltung des geliebten Menschen, kann man hierfür natürlich auch einen Gärtner engagieren, der diese Arbeit für Sie übernehmen kann.

Grabgestaltung Verarbeitung der Trauer Welche Grabgestaltung passt am Besten?

Am allerwichtigsten bei der Grabgestaltung ist natürlich ein Grabstein. Diesen können Sie dann selbstverständlich gestalten wie sie wollen, oder wie der Tote es Ihrer Meinung nach gewollt hätte. Was die Pflanzen, die Kerzen oder sonstige Dekorationen betrifft, sind Ihrer Fantasie keine Grenzen gesetzt. Leben Sie die Grabgestaltung und setzen Sie jede Idee die Ihnen in den Sinn kommt in die Tat um.

Natürlich können Sie auch Fotos aufstellen, wie viele Trauernde dies bei der Grabgestaltung des Verstorbenen machen. Was die Art Ihrer Grabgestaltung der Fotos betrifft sollten Sie sich von Niemandem etwas vorschreiben lassen. Ob nun Fotos vom Verstorbenen, oder Fotos von gemeinsam Erlebten – Hier können Sie nach Herzenslust gestalten.

Ideen zur schönen Grabgestaltung

Wenn man von einem geliebten Menschen Abschied nehmen muss, gibt es nach der Beerdigung und Trauerfeier nicht mehr viel, was man tun kann, außer dem Verstorbenen eine schöne Grabstätte zu bereiten, mit dem man ihm eine letzte Ehre erweist. Gleichzeitig kann man an der Grabstätte auch Stunden im Andenken und in der Zwiesprache mit dem Toten, verbringen, die bei der Verarbeitung des Verlustes für viele Menschen behilflich sind.

Wann kann man mit der Grabgestaltung beginnen?

Nach der Bestattung wird der Grabhügel angelegt, der sich zunächst einmal setzen muss. Dafür sollte man eine Zeitspanne von drei bis sechs Monaten einplanen. Erst danach kann man damit beginnen, das Grab in der gewünschten Form anzulegen. Bevor man dann mit der Grabgestaltung beginnt, sollte man sich an der Friedhofsordnung, orientieren, um sicher zu stellen, dass die eigenen Pläne für das Grab auch durchgeführt werden können.

Ein pflegeleichtes Grab

In den meisten Fällen wird einem pflegeleichten Grab der Vorzug gegeben, das immer schön aussieht und nur wenig Arbeit benötigt. Oft wohnt man weit von Friedhof entfernt und hat nur wenig Zeit zur Grabpflege. Mit einer geschickten Wahl von Pflanzen kann man jedoch dafür sorgen, dass die Grabstelle dem verstorbenen Ehre macht. Mit immer grünen Bodendeckern kann man Unkrautwuchs vermeiden, so dass das Grab immer einen ansprechenden Eindruck macht. Dazu gehören:

  • - Zwergmispel
    – Ysander
    – Dickmännchen
    – Kriechwachholder für sonnige Standorte

Man kann zusätzlich bunt blühende Pflanzen setzen, die je nach Saison erhältlich sind. Während Stiefmütterchen und Alpenveilchen in der warmen Jahreszeit für einen Farbtupfer sorgen, schafft Erika auch noch die in den Winter hinein Atmosphäre mit zart-lila Blüten. Es können auch bepflanzte Schalen auf das Grab gestellt werden. Dazu kann man kleine Flächen im Bodendecker Bewuchs aussparen, in die eine ausgewählte Schale perfekt passt. Wer den Friedhof regelmäßig besuchen kann, hat auch die Möglichkeit, frische Schnittblumen in einer Vase vor dem Grabstein zu dekorieren.

Blumen mit Symbolcharakter für das Grab

Viele Blumen, die man in schönen Pflanzschalen auf das Grab stellen kann, sprechen auch ihre eigene Sprache und man kann mit ihnen eine Botschaft übermitteln. Vergissmeinnicht bedeutet den Abschied von der Liebe und Stiefmüttechen drücken Erinnerung aus. Die gelbblühende Narzisse symbolisiert das Ewige Leben und die Chrysantheme steht ebenso wie die Rose für die Liebe auch über den Tod hinaus. Diese Blumen helfen, die eigenen Gefühle zum Ausdruck zu bringen und es ist für viele ein Trost, diese hübschen Boten auf dem Grab anzubringen.

Individuelle Grabgestaltung inspiriert

Wer selbst Zeit zur Grabpflege aufwenden kann oder auch einen Friedhofsgärtner beauftragt, kann das Grab auf sehr individuelle Weise gestalten. Das kann ein einfaches Projekt, wie beispielsweise das Anpflanzen der Lieblingsblumen des Verstorbenen sein, oder auch im anspruchsvollen Formen von Pflanzen wie Buchsbaum bestehen, der sich ausgezeichnet in schönen Formen beschneiden lässt. Aber auch andere Elemente tragen dazu bei, dass ein Grab eine ganz persönliche Note erhält. Dazu gehören edle Grabfiguren, die Engel oder auch Tiere darstellen können. So kann man das Grab in eine kleine Oase der Andacht verwandeln, wo man gerne beschauliche Momente im Angedenken an den Verstorbenen verbringt.